Liebfrauenkirche von Architekt Josef Cades
Wiederaufbau der neu-romanischen Kirche 1948

Liebfrauenkirche auf dem Seelberg 1907 Architekt Josef Cades
MorE  |  HomE

Bad-Cannstatt


Die Industriealisierung des Stuttgarter Umlands durch Firmen wie Mahle, Werner & Pfleiderer, Bosch oder Daimler führt zum Zuzug katholischer Christen.
St. Martin und die Uffkirche waren zu klein, so plante man schon bald eine neue Kirche mit einem 40 Meter hohen Turm, einer Länge von 60 und einer Breite von 70 Metern.

1907-08-28 Beginn der Rohbauarbeiten durch Werkmeister Emil Haller
1908-04-08 Grundsteinlegung durch Prälat Schneider
1908-08-08 Richtfest der dreischiffigen Basilika mit Querhaus
1908-11-08 Glockenweihe

1909-11-16 Weihe durch Bischof Paul Wilhelm von Keppler, Aufstellung der Figuren des Heiligen Josef (mit Modell der neuen Kirche) und des Heiligen Antonius von Padua

1912-06-02 Weihe der Orgel von den Gebrüdern Späth aus Ennetach

1923 Vier neue Glocken vom BVG Bochumer Verein für Gussstahl

1930 Tympanon-Mosaik Der gute Hirte Christus mit einem verlorenen
          Schaf auf den Schultern am Hauptportal von Carl Caspar

1944-09-12 Zerstörung nach Bombenangriff

Liebfrauenkirche von Architekt Josef Cades 1948-10-03 Wiedereröffnung. Das Kreuzgurtgewölbe im Mittelschiff bleibt verloren

1962 Umbau gemäß der Richtlinien des Zweiten Vatikanischen Konzils durch Architekt Albert Haenle
• Fenster im Chor zum Gedächtnis der Eucharistie, drei Rosetten und Obergadenfenster von Wilhelm Geyer
• Dreimanualige Orgel mit 37 Registern von der Orgelbaufirma Walcker
• Taufstein im Eingangsbereich (Blut aus einer Seitenwunde Christi's wird von einer Frau bzw. unserer Kirche aufgenommen), Altar (getragen von den vier Evangelisten bzw. Löwe, Stier, Adler, Mensch), Ambo (Bronzerelief mit Motiv der Offenbarung) und Tabernakel (Aufsatz aus Bronze mit Pelikan Motiv) aus Trientiner Marmor und Bronze von Josef Henger aus Oberschwaben

1994 Tympanon am Seitenportal von Otto Habel

2007 Neues Kirchengestühl für 450 Kirchgänger